Zum Gedenken

Auf diesen Seiten moechte ich an die Menschen erinnern, die an der repressiven Drogenpolitik verstorben sind.

An Menschen, die Kinder, Enkelkinder, Geschwister, Partner oder Freunde waren, die ein Opfer der repressiven Drogenpolitik wurden.

Fuer Eltern, die bittere Stunden der Erkenntnis und schmerzvoller Ohnmacht hinter sich haben, die akzeptieren mussten, dass sich ihr Kind unter dem Einfluss von Drogen aus dem gesellschaftlichen Umfeld entfernt und in eine zwangslaeufige Isolation abgeglitten sind.

Wenn auch der Verlauf der Drogensucht aus medizinischer Sicht als krankheitsbedingt eingestuft wird, so zwingt die repressive Drogenpolitik diejenigen, die als krank, kriminell oder defizitaer Stigmatisierten in ein Leben in Subkultur.

Deutlich erkennbar und beaengstigend ist der bewusst gewollte Aufbau eines Feindbildes in der Gesellschaft, der drogenkranke als Sozialschaedlinge ausgrenzt.

Nur so kann ich mir erklaeren, dass Leidensweg und einsames Sterben von Drogenabhaengigen nur wenige beruehrt, ja sogar eher als durchaus angemessen abgetan wird.

Wenn auch Sie an einen Menschen erinnern wollen,der an Drogen verstorben ist, schreiben Sie mir eine E-Mail

Karin Stumpf

 


Bevor du urteilen willst, über mich oder mein Leben, ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg.
Durchlaufe die Straßen, Berge und Täler. Fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freuden die ich durchlebt habe

... und erst DANN ... kannst du über mich urteilen